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» Hannes Plesse mit schwierigem Finale im Porsche Carrera Cup
27. Okt 2008

Und tatsächlich war es ein mehr als schwieriges Rennen für den 25-Jährige Maschinenbaustudent in seinem 420 PS starken Porsche 911 GT3 Cup beim 9. und letzten Lauf der weltweit schnellsten Markenpokalserie.

Nachdem der Pilot von Schnabl Engineering beim Qualifying eine Zeit von 1:43.665 Minuten erreichte, ging er von Startplatz 18 in das Rennen über 16 Runden. „Beim Zeittraining hatte ich keine optimale Runde und vielleicht knappe 0,2 Sekunden liegen lassen. Das Problem ist, dass es bei uns gleich mal wieder fünf Plätze in der Startaufstellung weiter hinten bedeutet.“

Bei strahlendem Sonnenschein gingen am Sonntagmorgen 32 Fahrzeuge auf den 4,547 Kilometer langen Kurs. Nach gutem Start dauerte es nur zwei Runden, bis es zum ersten Zwischenfall kam. „Ich bremste gerade die Kurve an, als ich von hinten einen heftigen Schlag bekam und mich drehte.“ Von Platz 22 nahm er die Aufholjagd in Angriff, als es nur wenige Kurven später am Ende der „Parabolica“ erneut einen Schubser gab und er sich erneut drehte. „Da dachte ich schon: Das kann doch gar nicht sein! Vor allem hatte ich den Konkurrenten gerade zuvor überholt. Aber ich wusste noch nicht, das es noch schlimmer kommen würde...“

Und da alle guten Dinge drei sind, war es dann im Motodrom nochmals soweit. Wieder einen Knall und der nächste Dreher! An ein gutes Ergebnis war dann natürlich nicht mehr zu denken und so machte Hannes Plesse das Beste aus der verfahrenen Situation und gab nochmals richtig Gas.

Zum Schluß fuhr er die gleichen Rundenzeiten wie die Spitze und holte noch ein paar Meter auf. Doch mehr als Platz 26 war bis zum Schluß nicht mehr möglich.

“Wenn man drei Dreher hat, dann gibt es keine Worte mehr. Natürlich haben sich die Piloten dafür entschuldigt, das sie sich verbremst hatten. Das passiert immer mal wieder. Aber drei Mal in einem Rennen? Wir haben uns das Finale des Porsche Carrera Cup zwar anders vorgestellt, doch trotzdem war es noch einmal eine eindrucksvolle Atmosphäre hier in Hockenheim vor so vielen Fans.“

Das Rennen hat die gesamte Saison wiedergespiegelt mit vielen Rückschlägen, Unfällen und Defekten, wo man als Rennfahrer dran verzweifeln kann. Trotzdem muss man jetzt schon wieder an die nächste Saison denken und die Gespräche laufen: „Es sieht nicht schlecht aus, das wir auch in der nächsten Saison wieder im Team von Sven Schnabl an den Start gehen werden.“ (Text: Ralph Monschauer - motorsport-xl.de)


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Hannes Plesse im Porsche auf dem Hockenheimring


Kein leichtes Rennwochenende für Hannes Plesse (Fotos: Volker Lange - motorsport-xl.de)



     

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